Reisebericht Simbabwe, Oktober 2025

Begegnungen, Fragen und Fortschritte – unterwegs mit Herz HD Stiftung

Nach drei Jahren ohne Besuch war es mir ein großes Anliegen, im Oktober 2025 wieder selbst nach Simbabwe zu reisen.  Ich wollte sehen, wie sich unsere Projekte entwickelt haben – in den Schulen, im Kinderkrankenhaus, bei der Kapnek Foundation und in der Kunstszene.
 

Aber ich wollte auch verstehen, was wirklich funktioniert, wo wir noch besser werden müssen und wie wir sicherstellen können, dass jede Spende nachhaltige Wirkung entfaltet.

 

„Ich bin überzeugt: Hilfe ist nur dann sinnvoll, wenn sie Unabhängigkeit und Eigeninitiative schafft.“
 

 

1. Oktober – 
Ankunft in Harare

Am Nachmittag landete ich in Harare, wo mich Karidza, ein Fahrer der Kapnek Foundation, herzlich empfing – ein vertrautes Gesicht aus früheren Reisen.
 

Am frühen Abend besuchte ich Dr. Greg und Sue Powell, mit denen unsere Stiftung seit über 20 Jahren eng verbunden ist.


Bei einem langen Gespräch über Vergangenheit und Zukunft unserer Arbeit wurde mir einmal mehr bewusst, wie viel Idealismus und Initiative hinter der Zusammenarbeit mit der Kapnek Foundation stehen.


Es war ein schöner, ruhiger Auftakt – mit dem Gefühl, nach Hause zu kommen.

2. Oktober – Universität & Deutsche Botschaft

Der nächste Morgen begann an der Universität von Simbabwe mit einem ausführlichen Gespräch mit Dr. Tungamirirai Simbini, dem Leiter der Abteilung für Bioinformatik.
Wir diskutierten über die Einführung der elektronischen Gesundheitsakte (Impilo), Datensicherheit und die Chancen von KI-gestützten Auswertungen im afrikanischen Gesundheits-wesen.  Seine Offenheit und der Wunsch, aus inter-nationalen Erfahrungen zu lernen, haben mich beeindruckt.

Am Nachmittag besuchte ich die Deutsche Botschaft in Harare und sprach mit Michael Ott, dem Chargé d’Affaires.  Er erklärte sehr klar die Grenzen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit – viele Vorhaben können aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Lage derzeit nicht direkt von der Bundesregierung unterstützt werden.
 

Trotzdem war das Gespräch ermutigend: Er lobte ausdrücklich die Arbeit kleiner, transparenter Organisationen wie der unseren, die gezielt und überprüfbar helfen.

3. Oktober

Es geht bald weiter

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