Herz HD Stiftung

Oktober 2018

In eigener Sache

Seit 1. Oktober ist Herr Jochen Steyer als weiterer Geschäftsführer neben dem Gründerehepaar der Stiftung bestellt worden. Er wird zunächst das Ehepaar Herz bei der operativen Arbeit unterstützen und sich auf eine zukünftige Nachfolge vorbereiten. Dabei wird ihm seine Ehefrau Jutta Steyer helfen, die sich auf Anhieb ebenfalls für die Stiftungsarbeit begeistern ließ. Das Ehepaar Steyer lebt seit über 20 Jahren in Heidelberg und hat 2 gemeinsame, erwachsene Söhne. Frau Steyer ist Freiburgerin und Herr Steyer stammt aus Heidelberg. Sie sind beide selbständige Musiker. Frau Steyer ist Pianistin. Herr Steyer hat in Mannheim Violine studiert und organisiert seit 1998 die „Kammerphilharmonie Mannheim“ mit ca. 25 Projekten pro Jahr. Dieses Talent und die Erfahrung aus dem Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen werden ihm bei der Arbeit für die Stiftung zugute kommen. 

November 2018

Renovierung von Lehrer Wohnungen

Im ländlichen Bereich wohnen die Lehrkräfte wegen der dezentralen Lage der Schulen auf dem Gelände selbst. Die Qualität der Wohnungen entscheidet oft auch über die Güte der Lehrkräfte. Bei unserem letzten Besuch wurde uns in der Schule Gavhunga, wo die Eichendorff Schule, Heidelberg ein ECD Gebäude (Haus einer Kindertagesstätte) renoviert hatte, der sehr bescheidene Zustand einiger Lehrer Behausungen gezeigt. Wir haben uns spontan zu einer Hilfe entschieden. Das Ergebnis zeigen die folgenden Fotos.

Erfolgreiche Fortsetzung der Schulspeisung und des Gesundheits-Check

Die Schülerzahlen waren unterschiedlich. Im ersten Term Januar-April bekamen die Schulspeisung 18636 Kinder in 202 Schulen. Dazu wurden 46,4 Tonnen Mais/Soja Mehl (CSB) gebraucht. Im 2. Term übernahm ein weiterer privater Sponsor einen Distrikt, so dass die Kinderzahl nur noch 12437 betrug. Im letzten Term September Dezember wird gewöhnlich die Anzahl der Kinder voraussichtlich wieder ansteigen.

Nun noch ein paar Informationen zum Gesundheits-Check. Die im 2. Term durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass ca. 85% aller Kinder in gutem Zustand sind. Die Grafik zeigt die wesentlichen Schwachstellen. Außer die dort dargestellten Schwächen werden natürlich die Kinder auf Größe, Gewicht, Körperbau, Anzeichen von Mangelernährung, mentaler Zustand, Wunden, Ausschläge, etc. untersucht.

Renovierung eines Klassenlzimmers durch Spenden der Eichendorff Grundschule

Das erste Foto zeigt wie dringend diese Renovierung oder besser gesagt, Fertigstellung dieses Klassenzimmers war. Die Schulen sind manches Mal mit viel Eigeninitiative der Eltern in der Lage, den Rohbau eines solchen Gebäudes zu erstellen. Bemerkenswert ist dabei, dass die Ziegelsteine selbst gebrannt werden. Danach fehlt es aber an allen Feinheiten des Ausbaus wie Fußboden, Fenster, Türen, Tafeln und Möblierung. Wir danken allen Kindern, Eltern und den Lehrkräften der Eichendorff Grundschule für diese Unterstützung, die diese Projekt ermöglicht haben.

Bau eines weiteren Spielplatzes durch Spenden der Fröbel Grundschule

Auch hier gilt zunächst unser Dank all den helfenden Händen und Köpfen, die die Spenden zusammen getragen haben. Wir haben früher schon über die Wichtigkeit und besondere Bedeutung der Spielplätze berichtet. Die fröhlichen Gesichter Kinder auf den Fotos zeigen mehr als alle Worte.

Dezember 2017

5 Jahre Schulspeisung

Seit 2012 bezahlen wir für viele tausend Vorschulkinder im Alter von 3-6 Jahren an jedem Schultag eine warme Breimahlzeit. Das Mais/Soja Mehl wird in 25 kg Paketen im Großhandel gekauft und dann 3mal im Jahr mit Kleintransportern an hunderte von Schulen in ländlichen Gegenden außerhalb von Harare verteilt.

Dort wird der Brei von Müttern an offenen Feuerstellen zubereitet. Holz und Wasser dafür muss oft aus großer Entfernung herangeschafft werden. Aber dadurch, dass die Mütter - manchmal auch Väter - hierfür verantwortlich sind, können die Kosten niedrig gehalten werden, und wir konnten deshalb 2017 bis zu 20282 Kindern in 202 Schulen diese tägliche Schulspeisung finanzieren.

Das war eine logistische Herausforderung. Es mussten insgesamt über 32 Tonnen Mehl oder 1280 Pakete transportiert werden. Anders als in Krisenzeiten in Deutschland leidet die Bevölkerung auf dem Land in Simbabwe stärker unter Hunger als in den Städten. Das liegt am Mangel an Wasser und fehlendem elektrischen Strom. Deshalb gibt es wenig eigenen Gemüseanbau und kaum andere Verdienstmöglichkeiten.

Im letzten Rundbrief schrieben wir bereits, dass dieses Projekt unsere finanziellen Mittel fast überfordert. Dann kam ein weiterer Hilferuf aus Harare. Kapnek hatte plötzlich in einem anderen Distrikt einen privaten Sponsor verloren, der für 7.000 Kinder den täglichen Brei finanzierte. Zur gleichen Zeit erhielten wir eine völlig unerwartete Großspende, so dass wir unsere Zusage für die zusätzlichen Kinder geben konnten.

Mütter kochen den Brei
Kinder bei der Breiausgabe
Föhliche Runde beim Mittagessen
Es schmeckt auch im Schulzimmer

Gesundheits-Check

Kapnek, unser lokaler Partner, organisiert auch mit Hilfe von zertifizierten Krankenschwestern 3mal im Jahr einen Gesundheits-Check für die Vorschulkinder. Die Schwestern werden von Missions-Krankenstationen in der Nähe der Schulen für jeweils 1 Tag „ausgeborgt“. Ein Fahrer bringt sie zu und von den Schulen. Während der Untersuchung der Kinder ist der Fahrer die Hilfskraft. Die Vergütung der Schwestern beträgt 10 US-Dollar pro Tag. 

Ein Schüler wird von einer Krankenschwester gründlich untersucht
Die Körpergröße wird gemessen

Fröbelschule HD-Wieblingen finanziert weiteren Spielplatz

Das Foto zeigt deutlich, wie dringend dieser neue Spielplatz war. Anlässlich des traditionellen Schulfestes der Fröbelschule wurde dafür extra ein Sponsorenlauf und viele Kinderaktivitäten organisiert, wie der Verkauf selbst hergestellter Seifen, Marmelade, Kuchen etc. Das brachte das Geld für die Neugestaltung des Platzes. Im September fand bereits die Einweihung statt.

Spielplätze in Schulen in Simbabwe sind etwas ganz Besonderes. Sie dienen zur Überbrückung der langen Wartezeiten für die Vorschulkinder. Deren Schultag beginnt mit den älteren Geschwistern früh morgens und endet 12 Uhr. Der oft kilometerlange Heimweg kann aber erst nach Schulschluss der Großen gegen 15 Uhr angetreten werden.

Termiten haben die Klettergerüste zerfressen
Neuer Metallspielplatz

Kontakt:

Herz HD Stiftung gGmbH
Burgstraße 52 
D-69121 Heidelberg

Tel: 06221 - 6 51 07 99
Fax: 06221 - 40 09 41

herz(at)herzhdstiftung.de

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